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Gockelfleisch vom Gockelprojekt
Aus ethischer Sicht war es schon immer nicht zu vertreten, dass Tiere gezüchtet werden,
um anschließend 50% des entstandenen Lebens bereits am ersten Lebenstag wieder zu beenden.
Seit 1.1.2022 ist es in Deutschland verboten männliche Küken zu töten.

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Die Geschlechtsbestimmung im Ei ist ein Weg das Töten der männlichen Küken nach dem Schlupf zu vermeiden. Diesen wollen wir aber nicht gehen, da beim jetzigen Stand dieser Technologie dennoch Embryonen getötet werden, die teilweise schon Gefieder haben. Die Züchtung neuer Herkünfte ist ein zweiter Weg, daher beteiligten wir uns bereits bei der Entwicklung eines Zweinutzungshuhns. Hier ist jedoch noch viel züchterische Arbeit zu leisten und bis es soweit ist, dass ein Zweinutzungshuhn marktreif wird, werden die Brüder unserer Junghennen (gängige LH Rassen) mit aufgezogen: unser Gockelprojekt.

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Gockelaufzucht
Wir bieten unseren Kunden für die Gockelaufzucht verschiedene Modelle an:
- Lieferung der Hahnenküken direkt von der Brüterei an Sie (außer bei der Rasse ÖTZ, da hier eine Vorsotierung aufgrund der Farbe nicht möglich ist)
- Voraufzucht für Sie bis max. 10 Lebenswochen in unseren Ställen, dann die Lieferung und Endmast bei Ihnen am Betrieb
- Wir ziehen die Hähne auf und verarbeiten diese bei uns am Hof

Dabei steht das Wohl der Tiere an erster Stelle. Die Hähne aus unserer Junghahnaufzucht haben ab der 10ten Lebenswoche täglichen Zugang zum Grünauslauf, um ihren artgerechten Verhaltensweisen nachgehen zu können. Durch die lange Aufzuchtzeit der Junghähne wächst das Fleisch langsamer und bekommt einen intensiveren Geschmack. Dieses besondere Fleisch wird in der Küche für Gerichte mit längeren Garzeiten verwendet und so zu schmackhaften Produkte im Glas veredelt.

Die Geschlechtsbestimmung im Ei ist ein Weg das Kükentöten zu vermeiden, diesen wollen wir aber nicht gehen, da beim
jetzigen Stand dieser Technologie Embryonen getötet werden, die teilweise schon Gefieder haben.
Die Züchtung neuer Herkünfte ist ein zweiter Weg, wir beteiligen uns bereits bei der Entwicklung eines
Zweinutzungshuhn. Hier ist jedoch noch viel züchterische Arbeit zu leisten. Bis es soweit ist, dass ein
Zweinutzungshuhn marktreif wird, werden die Brüder unserer Junghennen (gängige LH Rassen) aufgezogen:  

Unser Gockelprojekt.

Der wirtschaftliche Gedanke  
Neben ethischen und Tierschutz-Gründen, die für die Aufzucht von Hähnen sprechen, spricht auch diewirtschaftliche Rentabilität der Gockelaufzucht für Ihren Betrieb.Ein höherer Eierpreis von 2 – 4 Cent je Ei bedeutet je Legehenne bei 250 verkauften Eiern einen zusätzlichen Ertrag von 5 – 10 Euro. Damit ist in der Regel der Futterkostenzuschuss je Gockel gedeckt.Gleichzeitig können durch die Vermarktung von Gockelprodukten Zusatzeinnahmen erwirtschaftet werden.Durch den Wiederverkauf der Gockelprodukte mit einer Handelsspanne von 30 – 50 % kann ein Ertrag von5 – 7,5 Euro pro „Geschwisterpaar Huhn/Gockel“ erwirtschaftet werden. Pro aufgezogenen Hahn entstehenca. 2 – 3 Gläser fertige Gockelprodukte (je nach Produkt/Fleischeinlage)

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